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Aktuelles (23)

Ein Mahnmal auf dem Dornumer Marktplatz

In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 fand die Reichskristallnacht auch in Dornum statt.

Am 10.11.1938, morgens gegen 5 Uhr, wurde der Dornumer SA-Sturmführer telefonisch darüber informiert, dass die Norder Synagoge bereits brennen würde und alle Juden, gleich welchen Alters, sofort zu verhaften wären. Dies wäre eine Anordnung von ganz oben.

Der Befehl lautete wörtlich:

  1. Die Synagoge in Dornum ist sofort anzuzünden.
  2. Sämtliche Juden sind sofort festzunehmen und irgendwo in einer Scheune oder dergleichen unterzubringen.
  3. Wer sich der Festnahme widersetzt, wird erschossen.

Der Dornumer Sturmführer, ein überzeugter Nationalsozialist, verständigte sofort seinen Vertreter in Dornum und befahl ihm, in SA-Uniform zum Hotel „Kronprinz“ zu kommen, Das Hotel war zugleich Versammlungslokal der NSDAP. Inzwischen hatte man auch andere Mitglieder der Dornumer SA verständigt, die sich kurze Zeit später einfanden.

Der Sturmführer und sein Vertreter waren im Begriff, die Synagoge anzuzünden und hatten auch keine Bedenken wegen der dicht daneben stehenden Häuser.

Ob die Führer de Dornumer SA bereits wussten, dass die Synagoge zwei Tage vorher, am 7.11.1938, von dem letzten Synagogenvorsteher Wilhelm Rose an den Besitzer des Nachbarhauses verkauft worden war, lässt sich im Nachhinein nicht mehr feststellen. Die Sturmführer verhandelten mit dem Sohn des Möbelhändlers, der auch zugleich Mitglied der Dornumer SA war. Diese Verhandlungen wurden von anderen Mitgliedern der SA lautstark unterstützt, indem sie antisemitische und judenfeindliche Parolen schrien.

Es waren ca. 30 SA-Leute vor der Synagoge versammelt, die in die Synagoge eindringen wollten. Der Möbelhändler Teßmer behauptete, dass die Synagoge ihm gehörte, doch die gesamte Einrichtung noch der Dornumer jüdischen Gemeinde.

Inzwischen hatte man Trupps eingeteilt, die in die jüdischen Häuser eindringen sollten, um die Bewohner zum Marktplatz zu bringen.

Die zum Marktplatz gezerrten wurden im Saal des Hotels „Zum Kronprinzen“ untergebracht, da sonst kein anderer Raum zur Verfügung stand. Außerdem war es einfacher, die Eingesperrten zu überwachen, da der Saal nur durch eine Tür zugänglich war.

Die Festgenommenen und zum Teil Ausgeplünderten wurden mit einem Bus nach Norden transportiert, wo sie unter wüsten Beschimpfungen und Erniedrigungen Aufräumungsarbeiten bei der noch brennenden Synagoge ausführen mussten. Gegen 10 Uhr wurden die Frauen und Kinder aus Dornum von der Norder SA nach Hause geschickt.

Die in Dornum verbliebenen SA-Leute hatten inzwischen die Fenster der Synagoge demoliert und die Bänke, die Bima (Vorlesepult) sowie den Torahschrein und die Ehrentafel der Gefallenen des Ersten Weltkrieges aus der Synagoge herausgebrochen und auf dem Marktplatz aufgeschichtet. Bei der Durchsuchung der jüdischen Häuser waren den Plünderern der SA auch die vier Torahrollen, die Gemeindebücher, die heiligen Schriften sowie weitere Kultgegenstände, die bei dem Vorsteher Wilhelm Rose gelagert waren, in die Hände gefallen.

Diese Gegenstände wurden unter absingen von nationalsozialistischen Liedern zum Dornumer Marktplatz transportiert, wo man die Torahrollen in mehrere Teil zerriss, um sie zu verbrennen. Die aus Norden zurückgekehrten Frauen und Kinder mussten sich auf dem Dornumer Marktplatz versammeln, wo sich schon eine große Menge anderer Bürger befand sowie auch die Schulkinder der in der Nähe sich befindenden Volksschule.

Der SA- Sturmführer hielt eine Ansprache gegen das Judentum und zündete die auf dem Marktplatz aufgeschichteten Gegenstände an.

Die Mitglieder des Vereins „Synagoge Dornum“ haben in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Dornum ein Mahnmal in Form eines Magen Davids (Davidstern) in der Pflasterung auf dem Boden des Dornumer Marktplatzes erstellt. Eine kleine Hinweistafel macht darauf aufmerksam, dass an diesem Platz die Torahrollen und die Kultgegenstände geschändet und verbrannt wurden.

Georg Murra-Regner, hat in mehrjähriger Arbeit die Gemeindebücher aus der Zeit von 1780 bis 1945 der ehemaligen jüdischen Gemeinde rekonstruiert. Alle Geburten, Hochzeiten und Todesfälle von 1800 bis 1945 sind in den Gemeindebüchern enthalten. Für die Nachkommen der Dornumer Juden sind die rekonstruierten Gemeindebücher ein wichtiges Dokument ihrer Herkunft.

Gemeindebücher oder Geburts-, Hochzeits- und Sterberegister einer Synagoge bzw. einer jüdischen Gemeinde sind das Gedächtnis eines Volkes und werden oft auch als Memorbücher bezeichnet.

Bei den nicht schriftkundigen Völkern gab es Männer, die von Generation zu Generation die Geschichte ihres Volkes weitergaben, um so die Vorfahren zu ehren, aber auch, um die Nachkommen nicht wurzellos zu machen. Aufzeichnungen bei allen schriftkundigen Völkern und sogar im Alten Ägypten mit ihren in Stein gehauenen Schriften und Bildern legen bis heute Zeugnis darüber ab, wie die Generationen aufeinander folgten.

Die Bibel als das „Buch der Bücher“ reiht die Generationen aneinander und berichtet uns so die Menschheitsgeschichte. Die Torah spricht: „Viel sind die Namen der Söhne Israels, die nach Mizraim (Ägypten) gekommen, mit Jakob, ein jeder mit seinem Hause waren sie gekommen.“ Dazu bemerkt der bedeutendste Bibelerklärer Raschi aus Worms: „Obgleich man die Söhne Israels bei ihrem Leben mit ihrem Namen zählte, zählte man sie dennoch überall nach ihrem Tode mit ihren Namen, denn es heißt, er führt heraus nach der Zahl ihrer Häuser und ruft sie alle mit Namen‘“. Es sollte niemand vergessen werden, denn sie werden verglichen mit den Sternen, welche ebenfalls einer namentlichen göttlichen Zählung unterliegen.

Als am 10. November 1938 vormittags die Gemeinderegister und die Torahot der jüdischen Gemeinde von Dornum voller Hass verbrannt wurden, wollte man nicht nur allein das Geschriebene vernichten. An diesem Tag sollte das Gedächtnis eines Volkes vernichtet werden, und für die Nichtjuden sollte von dieser Generation ab das Leben und Wirken eines Volkes, das hier zu Hause war, für immer ausgelöscht werden. Es war der Beginn der Shoah (eine Vernichtung, ohne eine Spur des Dagewesenseins zu hinterlassen).

In mühevoller Kleinarbeit in Archiven, Standesämtern und Einwohnermeldeämtern wurde jetzt der größte Teil dieser Gemeinderegister von Georg Murra-Regner wiederhergestellt. Das Geburtenregister sowie das Trauregister von 1815-1938 sind fertig gestellt. An dem Sterberegister wird derzeit noch gearbeitet.

Die wiederhergestellten Gemeinderegister geben uns heute einen Einblick in das Gemeindeleben der jüdischen Gemeinde von mehr als zweihundert Jahren. Die jüdische Gemeinde wird sichtbar in ihrer Armut mit all ihren Sorgen und Problemen. Aber natürlich werden auch die glücklichen Tage sichtbar, wo Hochzeiten gefeiert wurden oder wenn Geburten glücklich und gesund verlaufen waren, in einer Zeit, in der mehr als ein Drittel der Neugeborenen während oder kurz nach der Geburt starb. Oder wenn die Mütter nach der Geburt eines Kindes im Kindbett elend zugrunde gingen und oftmals große Familien hinterließen.

Anfragen aus der ganzen Welt nach Abstammung und Herkunft werden von Jahr zu Jahr mehr. Die Kinder, Enkel und Urenkel der Gejagten und Emigrierten wollen nicht wurzellos bleiben, weil ihre Vorfahren keine Kraft mehr hatten, ihnen das Erlebte zu erzählen. Sie wollen wissen, was geschehen ist und warum ihre Familien nicht in ein „normales“ Leben zurückkehren konnten.

Georg Murra-Regner dankt allen, die ihm bei der Aufarbeitung der Gemeinderegister unterstützt haben. Ein besonderer Dank gilt den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Staatsarchivs in Aurich.

Die Herrlichkeit Dornum mit ihrer über tausendjährigen Geschichte bietet für jeden Besucher etwas Besonderes. Neben dem Wasserschloss und der Norder Burg, der Beningaburg , der Herrlichkeitskirche (Bartholomäuskirche) aus dem 13. Jahrhundert und der restaurierten Bockwindmühle von 1628 steht die einzige erhaltene Synagoge  Ostfrieslands.

Die Synagoge ist ein Zeugnis von Jahrhunderten jüdischen Lebens, welches durch die Nationalsozialisten abrupt beendet wurde. Die noch heute vorhandene Synagoge wurde 1841 als zweite Synagoge in der Herrlichkeit erbaut. Heute befindet sich in unserer Synagoge eine Ausstellung mit Exponaten und Zeugnissen aus dem jüdischen Leben. Die Ausstellung gliedert sich in drei Bereiche: Jüdische Ortsgeschichte, jüdische Religion und zusätzlich wechselnde Ausstellungen zu verschiedenen Themen. In der aktuellen Ausstellung wird die ehemalige Dornumer jüdische Familie Weinthal dargestellt mit dem Titel „Die Weinthals. Das Schicksal einer jüdisch - ostfriesischen Familie“.

In der Nähe der Synagoge und des Marktplatzes befindet sich der jüdische Friedhof mit Grabsteinen aus dem Anfang des 18. Jahrhunderts (ältester Grabstein 1721). Von den Grabsteinen des kleinen  jüdischen Friedhofs  lässt sich die Entwicklung der jüdischen Gemeinde von der Orthodoxie über die Aufklärung bis hin zum liberalen Judentum ablesen.

Der Leiter der Gedenkstätte „Synagoge Dornum“, Georg Murra-Regner, lädt Sie zu einem Rundgang durch das ehemalige jüdische Dornum ein. Besucht und erläutert werden alle Orte des ehemaligen jüdischen Lebens. Der Rundgang dauert ca. 1 ½ Stunden, Kosten:  Erwachsene  2,50 €, Kinder unter 10 Jahren: frei. Wir treffen uns jeweils um 15:00 Uhr an der Synagoge. Die Termine entnehmen Sie bitte der Rubrik: Termine

Im vergangenen Dezember verwandelte der viele Schnee Ostfriesland in eine Winterlandschaft. Wer den jüdischen Friedhof in Dornum aufsuchte, sah die liegenden Grabsteine unter einer Schneedecke verborgen und nahm alle Grabsteine in einem ganz anderen Licht wahr. Einige Fotos möchten wir Ihnen hier zeigen.

Auch in den Wintermonaten ist die Synagoge freitags bis sonntags von 15.00-18.00 Uhr geöffnet. In diesem Jahr zeigen wir weiterhin als Jahresausstellung "Die Weinthals. Das Schicksal einer jüdisch-ostfriesischen Familie". Dokumentationen können in der Synagoge erworben werden.

Im Sommer werden wir wieder sachkundige Führungen über den jüdischen Friedhof anbieten. Darüberhinaus sind auf Anfrage Gruppenführungen durch die Synagoge, über den jüdischen Friedhof, durch das jüdische Dornum und / oder Dornum durch den Leiter der Gedenkstätte, Herrn Georg Murra-Regner, möglich.

Am Dienstag, den 20. April 2010 besuchten die vierten Klassen der Dornumer Grundschule die Gedenkstätte "Synagoge Dornum". Andrea Döhrer, die stellvertretende Vorsitzende des Vereins,  erläuterte den Schülern die Entstehung und Bedeutung der Gedenkstätte. Anschließend informierte sie die Kinder über die Bedeutung einer Synagoge. Sie ist Zentrum für das Leben einer jüdischen Gemeinde. Am Beispiel von Karla Weinthal wurden die Schülerinnen und Schüler an das Thema der Shoah herangeführt. Karla Weinthal war ein Kind aus Dornum, das durch die Verbrechen der Nationalsozialisten mitsamt ihrer Familie ums Leben gekommen ist. Die kommende Ausstellung in der Gedenkstätte wird sich dem Schicksal der Familie widmen.

Die neue Ausstellung in der Gedenkstätte "Synagoge Dornum" beschäftigt sich mit dem Schicksal einer jüdisch-ostfriesischen Familie. Der Familie "Weinthal" aus Dornum. Durch verschiedene Schautafeln wird der Weg der Familie "Weinthal" durch die Zeit bis zur Ermordung duch die Nationalsozialisten nachgezeichnet.

Im Zusammenhang mit der aktuellen Ausstellung wird auch eine Dokumentation über die Geschichte der Familie "Weinthal" veröffentlicht. Diese Dokumentation wurde von Georg Murra-Regner und Andrea Döhrer zusammengetragen und verfasst. Durch viele Dokumente und Bilder belegt, wird die Geschichte der Familie "Weinthal" wieder lebendig und geehrt. Stellvertretend für die vielen jüdischen Familien, die Opfer der nationalsozialisten Gewaltherrschaft wurden. Die Dokumentation ist Karla Weinthal gewidmet, der jüngsten Tochter von Elkan und Rosa Weinthal. Ihr Bild ist der Mittelpunkt des Titelblattes der Dokumentation und der Plakate der Ausstellung.

Die Ausstellung wird am 4. Juli 2010 eröffnet. Ab diesem Zeitpunkt kann auch die Dokumentation käuflich erworben werden.

Am Sonntag, dem 04.07.2010 wurde die neue Ausstellung mit der Vorstellung der gleichnamigen Dokumentation in der Beningaburg eröffnet. Der Leiter der Gedenkstätte, Georg Murra-Regner, und die stellvertretende Leiterin Andrea Döhrer recherchierten 11/2 Jahre und trugen Dokumente und Fotos zusammen. Die Geschichte der Familie Weinthal beginnt im Jahre 1750 in Esens und endet 1942 im Vernichtungslager Treblinka, wo Rosa Weinthal, geb. Speier und Elkan Weinthal mit ihren Kindern Willi, Brunhilde, Siegfried, Lieselotte und Karla ermordet wurden. Die Geschwister von Rosa Weinthal überlebten die Shoah: Der Bruder Julius Speier emigrierte 1939 mit seiner Familie nach Argentinien, und die Schwester Sitta Speier überlebte in den Niederlanden in einem Erdloch in Valtherbos.

Etwa 80 Personen waren bei der Eröffnung anwesend, unter ihnen auch die jüngste Tochter von Sitta Speier, Sonja van Maarsen, und ihr Ehemann Eduard.

Die Dokumentation umfasst 164 Seiten sowie 145 Dokumente und Fotos. Die einzelnen Kapitel gehen den Lebensstationen der Familie Weinthal nach: die Ursprünge in Ostfriesland und Nordhessen, das Leben in Dornum, die Vertreibung aus Ostfriesland, Zwischenstationen in Hildesheim und Wunstorf, die Deportation über Hannover-Ahlem ins Warschauer Ghetto sowie die Vernichtung in Treblinka. Ebenso werden nahe Verwandte vorgestellt, die in Buchenwald, im Ghetto Lodz und in Auschwitz ermordet worden. Ergänzende Informationen werden in der Dokumentation in farblich abgesetzten Spaltentexten gegeben. Die gut übersichtliche Dokumentation ist für 17,80 € zu den bekannten Öffnungszeiten der Synagoge zu erwerben.

Es gibt Untaten, die auch von den darauf folgenden Generationen nicht vergessen werden dürfen, damit sie sich nicht wiederholen.


Vom Leiter der Gedenkstätte "Synagoge Dornum" Georg Murra-Regner konnte der 100 000. Besucher  begrüßt werden.

Seit 1992 besteht die Gedenkstätte "Synagoge Dornum". Am 30.08.2010 konnte nun der 100 000. Besucher begrüßt werden: Levy Wolff und seine Frau Klara aus Argentinien, die von dem Vorsitzenden der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, Wolfgang Freitag, begleitet wurden.

Levy und Klara Wolff wurden mit einer Urkunde, einem Buch und einem Blumenstrauß von dem Leiter der Gedenkstätte überrascht. Für den gebürtigen Auricher und seine Frau ist es immer eine Selbstverständlichkeit, dass sie während ihres Besuches in Aurich auch einen Abstecher in die Herrlichkeit Dornum machen.

Dem  Besuch in der Synagoge, in der schon sein Urgroßvater Synagogenvorsteher war, folgte ein Gang zum Grab seines Urgroßvaters auf dem jüdischen Friedhof in Dornum.

Levy entstammt mütterlicherseits einer alteingesessenen jüdischen Familie aus Dornum. Sein Urgroßvater war der Schlachtermeister Moses Hess, aus Wittmund gebürtig, der schon in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts die aus Dornum stammende Bertha Wolff geheiratet und sich in Dornum selbstständig gemacht hatte.

Levys Großmutter Henriette wurde am 31.03.1889 in Dornum geboren. Die Familie Hess war die größte jüdische Familie in Dornum. Henriette hatte noch 12 Geschwister. Sie heiratete den Auricher Wilhelm Wolff. Ihr Sohn Siefried, geboren 1908, heiratete die Auricherin Eva Wallheimer. Das Ehepaar hatte zwei Söhne, Willi und Levy.

Ein Teil der Familie Hess emigrierte am 11. Nov 1937 über Hamburg nach Argentinien, darunter auch die Urgroßmutter. Andere Familienmitglieder starben jedoch in den Konzentrationslagern der Nationalsozialisten.

Das Buch, welches Levy Wolff  überreicht wurde, dokumentiert das Schicksal der jüdisch-ostfriesischen Familie Weinthal aus Dornum. Es ist erst kürzlich von Georg Murra-Regner und Andrea Döhrer unter dem Titel "Die Weinthals" herausgegeben worden. Über das Schicksal dieser Familie ist zur Zeit ein Ausstellung in der Synagoge zu besichtigen.

Die Synagoge ist freitags, samstags und sonntags von 15 bis 18 Uhr für Besucher geöffnet.

Im Mai 2009 entstand eine Dokumentation zum jüdischen Friedhof in Dornum. In ihr sind die Grabsteine auf dem Friedhof beschrieben und im Bild zu sehen. Die hebräischen Grabinschriften sind ins Deutsche übersetzt und erläutert worden. Entstanden ist diese Dokumentation in Zusammenarbeit vom Vorsitzenden des Vereins "Gedenkstätte Synagoge Dornum" Georg Murra-Regner und Andrea Döhrer. Die Dokumentation umfasst 48 Seiten und kostet 4,00 €.

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