Haggadah Schel Pessach

Haggadah Schel Pessach - Auszug aus Ägypten

In den ersten beiden Nächten des Pessachfestes - dem 14. und 15. Nissan - wird in allen jüdischen Familien feierlich des Auszuges aus Ägypten gedacht. Am Sederabend sitzen die Familienmitglieder seit uralter Zeit beisammen und lesen und singen bis zum Morgengrauen die Haggadah. Die Ursprünge der Haggdah sind auf den biblischen Ausspruch "Und so sollst du berichten deinem Sohne an dem Tage" zurückzuführen. Über Jahrtausende wurde die Erzählung vom Auszug aus Ägypten mündlich weitergegeben. Als die Haggadah ein eigenständiges Buch wurde, wurden viele neue und lebensnahe Gedichte und Lieder in der Landessprache oder Mundart der eigentlichen Pessachgeschichte hinzugefügt. Alles zusammen bildet die uns heute bekannte Haggadah.

Seit Jahrhunderten wird die Haggadah von jüdischen und nichtjüdischen Druckereien in aller Welt verlegt. So entstanden Tausende Editionen. Bevor der Buchdruck im Mittelalter erfunden wurde, haben viele angesehene Schreiber und Künstler die Haggadoth abgeschrieben und illustriert.

Die vorliegende handgeschriebene Haggadah wurde 1988/89 angefertigt und war nur für die eigene Familie angesehen. Es existieren davon nur wenige Exemplare. Die Illustrationen sind Abblidungen alter Holzschnitte aus dem 18. Jahrhundert, die im niederländisch-friesischen Raum angefertigt wurden.

Die Haggadah kann in der Synagoge Dornum für 39,50 € käuflich erworben werden.

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